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Der Körper benötigt stets ausreichend Protein, um ideal arbeiten zu können. Dieses kann durch die Nahrung oder auch mithilfe von Nahrungsergänzungsmitteln aufgenommen werden. Allerdings ist es nicht einfach, unter den zahlreichen Produkten das Richtige zu finden. Vor allem Laien tun sich damit sehr schwer. Daher gibt der folgende Text einen Überblick über die besten Proteinpulver und beschreibt, welche Vorteile sie haben.

Welche Arten von Proteinpulver gibt es?

Grundsätzlich ist Proteinpulver in den folgenden drei Formen erhältlich:

  • Protein Konzentrat
  • Protein Isolat und
  • Protein Hydrolysat

Whey Protein

Whey Protein, häufig auch als Molkeprotein bezeichnet, wird aus Milch gewonnen. Molke ist reich an Eiweiß, enthält aber auch Laktose. Hierbei handelt es sich um einen Milchzucker, der bei einigen Menschen für Verdauungsprobleme sorgen kann. Daher sollte bei einer Laktoseintoleranz Whey Protein Isolat genutzt werden. Grundsätzlich ist Whey Protein schnell verdaulich und verfügt über sogenannte verzweigtkettigen Aminosäuren (BCAA). Eine dieser ist Leucin, die beim Muskelaufbau sehr nützlich sein kann und die Regeneration nach einem anstrengenden Kraft- oder Ausdauertraining fördert.

Casein Protein

Wenn Casein aufgenommen wird, reagiert es mit der Magensäure. Dadurch wird es zu einer Art Gel und sorgt so dafür, dass die Magenentleerung verlangsamt wird. Dies hat zur Folge, dass die wertvollen Aminosäuren langsamer in den Blutkreislauf gelangen und der Eiweißabbau in den einzelnen Muskeln gesenkt wird. Allerdings ist der Anteil an verzweigtkettigen Aminosäuren geringer als bei Whey Protein. Daher ist eine höhere Dosierung von Nöten, um das gleiche Ergebnis erreichen zu können. Ein Vorteil von Casein ist, dass es die Muskelproteinsynthese und auch die Muskelstärke effektiv erhöhen kann.

Erbsenprotein

Da Erbsenprotein noch nicht sehr lange auf dem Markt erhältlich ist, gibt es noch nicht so viele Studien wie bei Whey oder Casein. Bekannt ist aber, dass es eine gute Alternative für Vegetarier, Veganer oder auch Menschen, die unter einer einer Milch- oder Eiallergie leiden, darstellt. Erbsenprotein wird aus Schälerbsen gewonnen, die reich an essenziellen und verzweigtkettigen Aminosäuren (BCAA) sind. Zudem ist Methionin enthalten, das beim Abnehmen behilflich sein kann. In einer Studie wurde herausgefunden, dass Erbsenprotein beim Muskelaufbau genauso effektiv sein kann wie Whey Protein. Zudem könne dieses auch den Blutdruck senken.

Hanfprotein

In letzter Zeit ist Hanfprotein immer beliebter geworden. Es ist reich an gesunden Omega-3-Fettsäuren und enthält ebenfalls unterschiedliche essenzielle Aminosäuren. Da sich im Hanfprotein allerdings nur geringe Mengen an Lysin und Leucin befinden, wird es häufig nicht als vollendetes Einweißpräparat akzeptiert. In den bisherigen Studien wurde aber herausgefunden, dass es sich um ein leicht verdauliches Protein handelt.

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